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BESCHÄDIGUNG UND BEHANDLUNG DES INNENMENISKUS (Läsion und operative Therapie des medialen Meniscus)

WELCHE STRUKTUREN WERDEN BEEINTRÄCHTIGT?

Das Präparat zeigt die Strukturen der Gelenksfläche des Unterschenkelknochens (Os tibiae: Condylus medialis und lateralis) und der inneren und äusseren Menisci. (Meniscus medialis und lateralis)

Das Präparat zeigt anschaulich, dass die Menisci das grundsätzlich ebene Tibiaplateau gelenkpfannenförmig gestalten (vgl. Anatomie)

Die beiden arthroskopischen Aufnahmen zeigen den vorderen bzw. hinteren Teil des inneren Meniscus in gesundem (physiologischem) Zustand. Das Gelenk befindet sich dabei in leichter Beugestellung. Die jeweilige Skizze links davon dient der näheren Erklärung.

Abb.:
Unterschenkelknochen mit Menisci (v. oben gesehen)
Oberschenkelknochen fehlt

WELCHE SCHÄDEN TRETEN HÄUFIG AUF?

Verletzungen des Inneren Meniscus (medialer Meniscus) sind weitaus häufiger jene des Äusseren. Die Gründe dafür liegen hauptsächlich in der geringeren Beweglichkeit aufgrund seiner Verwachsung mit dem Inneren Seitenband (Ligamentum collaterale tibiale) und der geringenern Mächtigkeit des Gewebes. Verletzungen treten meist bei andauernder Überbeanspruchung oder bei unvorhersehbaren bzw. unkoordinierten Bewegungen auf. Dabei können Risse oder Ausfaserungen (degenerativ verändert) des Gewebes entstehen.